Baue deinen eigenen 3D-Drucker im JFZ Sindelfingen

3D-Drucker sind schon längst fester Bestandteil vieler Makerspaces. Aber wie werden die Drucker eigentlich gebaut? Das Jugendforschungszentrum in Sindelfingen zeigt jungen Makern, was hinter der Alltagstechnik steckt – und wie man sie selbst konstruiert.

Maker gab es immer schon, sie versteckten sich hinter Bezeichnungen wie Modellbauer, Heimwerker, Bastler oder Schrauber. Jeder kannte sie unter diversen Namen: Die Computer-Kids, die allen erklären konnten wozu man einen Antivirus brauchte. Der langhaarige Dürre, der jedem im Viertel schon mal den einen oder anderen Auspuff geflickt hatte oder den freundlichen alten Herrn, der mit seiner Drechselbank alle Kerzenständer für die Kirche gemacht hat. Wer heute so was macht, wird ein Maker genannt.

Um dies auch schon von jung an zu fördern, gibt es im JFZ Sindelfingen die Arbeitsgruppe zur Konstruktion und Bau von 3D-Druckern. Jeden ersten Samstag im Monat treffen sich die Teilnehmer und lernen nicht nur die Grundlagen der Technik, die einen 3D-Drucker ausmacht, sondern auch die notwendigen Design- und Aufbautechniken. Es geht nicht nur darum einen 3D-Drucker zu nutzen, sondern ihn auch zu bauen und verstehen zu können.

Einen eigenen 3D-Drucker die Arbeitsgruppe schon: Der als Open-Source verfügbare 3D-Drucker „Bad Robin“ wurde hier mitentwickelt. Die Jungs der Gruppe sind fleißige Tester und Problemlöser, die gemeinsam zu basteln, designen, löten, schrauben und Spaß haben.

Dirk Herrendörfer

Ansprechpartner für das Jugendforschungszentrum: Volker Rose

Mehr Infos: jfz@junge-forscher.info