Ein herzliches Danke für die gelungene Mini Maker Faire an alle Beteiligten! Hier findet ihr unsere Eindrücke aus dem Haus der Bücher.

In Münster steppt der Bär, beziehungsweise der selbstgebaute Lego-Roboter. Während auf dem Schlossplatz der Herbstsend – Münsters Volksfest – im Regen eröffnet wurde, fanden Technikbegeisterte im Haus der Bücher einen warmen Treffpunkt für Gleichgesinnte. Die Lehrer und Schüler der IT-Projekte Münster und die weit angereisten Maker von Kunst & Kabel aus Köln hießen kleine und große Maker am Samstag herzlich willkommen.

3D-Druck bei IT-Projekt Münster:

Mit dem UltiMaker, dem gleichen 3D-Drucker, den wir auch schon auf der Frankfurter Buchmesse dabei hatten, empfing IT Projekt Münster die Besucher im 1. Stock. Eine Büste der Namensgeberin des Annette von Droste-Hülshoff Gymnasiums Münster, kleine Bausätze für Modellfahrräder und ein Modell für den Pfad von Teilchen in einem Fusionsreaktor konnte man alle bestaunen. Selbst ein „Nest“ hatten die Aussteller dabei. Das sind verunglückte Modelle, die beim Drucken zu viel Zugluft abbekommen.

Selbstgemachte Photobooth

Ein Pedalauslöser, ein Raspberry Pi und jede Menge Kabel: Das steckt hinter Nicks selbstgemachtem Fotostudio. Die LED-Leiste sorgt für stimmungsvolle Beleuchtung. Und das offene Gehäuse zeigt, wie man sich die Photobooth für den heimischen Partykeller selbst nachbauen kann.

RoboterBlitzParkour:

Der Parkour, den die selbst programmierten, selbst gebauten Lego-Roboter meistern mussten, bestand aus Platten, die im Stil des Brettspiels „Carcassone“ zu immer neuen Hindernisläufen zusammengestellt werden können. Lego liefert eine visuelle Programmiersprache zur Steuerung des Roboters mit, natürlich ebenfalls im Baukastenprinzip. Man wählt Befehle aus und verknüpft diese anschaubar zu logischen Schleifen – fahre vorwärts und halte dabei Weiß auf deiner linken Seite und Schwarz auf deiner rechten Seite, wiederhole. So hangelten sich die Lego-Roboter durch den Parkour. Anhand solcher Bausätze können selbst Grundschulkinder programmieren lernen.

Elektro-Skateboard:

Elektro-Autos und -Fahrräder liegen voll im Trend. Für Tüftler geht es aber auch einfacher: Mit dem Elektro-Skateboard von Luca und Matthias. Das ist ein ganz normales Skateboard, betrieben von einem Elektromotor, der sich mit einer Fernbedienung steuern lässt. Die Schüler druckten ein Modell des elektrischen Skateboards im Vorfeld aus, um den richtigen Platz für Motor und Akku zu finden. Die Regeln, denen das Gerät auf öffentlichen Straßen unterliegt, sind dabei scheinbar komplizierter als die Physik. Wer schneller als 6 km/h mit dem Elektro-Skateboard fahren möchte, muss eine Führerscheinprüfung bestehen.

BuzzedClassroom:

Auf dem Informatik-Tisch  von IT Projekt Münster präsentieren Leonard und Felix ihre Projekte, zwei in C# programmierte Spiele. Dabei probierten die Jungs viel aus, von der Eingabemöglichkeit – ganz klassisch mit Tastatur oder doch lieber ein SNES-Controller? – bis hin zum Spieltempo – wie schnell sollte man die richtige Antwort in einem Quiz bekannt geben? Bei den zwei Spielen handelt es sich um den Handy-Klassiker „Snake“, in dem es auf Reaktionszeit ankommt, und ein Städtequiz zu Münster. Den Code zeigten und erklärten Leonard und Felix auf einem separaten Bildschirm, um auch das Publikum anzuregen, selbst Spiele zu entwickeln.

3D-Druck mit JFC

Im 2. Stockwerk präsentierten Kunst & Kabel und JFC einen 3D-Drucker samt angeschlossen Laptop. Der Gedanke hier: Kinder dürfen selbst Modelle entwerfen, personalisieren und können dann natürlich ganz gespannt beim Drucken zusehen. Denn man ist nie zu jung, um den 3D-Druck als Hobby zu entdecken.

Das Maker Jahr 2017 ist beendet! Hier findet ihr die Termine für 2018:

Weitere Termine sind in Planung.
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