Der beste Beweis dafür, dass die Maker Bewegung momentan explodiert, ist die Maker Faire, die am 1. und 2. Oktober in Berlin stattfand.

Zum zweiten Mal fand das Selbermach-Festival in der deutschen Hauptstadt statt und übertraf alle Erwartungen. Statt der geplanten 15 000 sind 17 500 Besucher in die Maker Welt eingetreten.

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Das familienfreundliche Kreativfestival versammelte Tüftler, Erfinder und Querdenker von morgen. Hier traf Robotertechnik auf Nähmaschinen, 3D Drucker liebäugelten mit Quadrocoptern und Bastell-Projekte lagen neben blinkender Mode. Eine buntgemischte Welt, die zum Mitmachen animiert und den Besuchern einen spielerischen Umgang mit Innovationen vermittelt.

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„Idealerweise vertiefen sie das auf der Maker Faire Gelernte in den vielen offenen Werkstätten und FabLabs und werden selbst irgendwann Teil der Maker-Community. Und wer weiß, vielleicht liegt hier die Basis für unsere Ingenieure, IT-Spezialisten oder Unternehmer von morgen“, so Daniel Rohlfing, der Lizenzgeber der Marke Maker Faire in Deutschland.

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Löten, nähen, programmieren, basteln, schmieden, bauen, erfinden, experimentieren, Wissen weitergeben, inspirieren lasse – nach dem Motto „Anfassen, Ausprobieren, Mitmachen“ ist alles erlaubt.

„Viele neue Ideen kommen heute aus der Maker-Szene, einer Bewegung, die rund um den Globus immer mehr Menschen zum Mitmachen und Selbermachen anregt“ , sagt Stefan Müller, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerin für Bildung und Forschung und Schirmherr für die Maker Faire Berlin. Auf 200 Ständen präsentierten 900 Maker ihre Projekte und Zukunftsideen einem breiten Publikum.

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Dazwischen tummelten sich R2D2-Droiden, die man von Star Wars kennt, und sogenannte Wasteländer, auch als Piraten der Zukunft bezeichnet, zogen die Aufmerksamkeit auf sich.

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Für weitere Unterhaltung sorgte auch ein alter Volvo, der als Lego-Mobil umfunktioniert wurde und den Kinder mit weiteren Lego-Figuren gestalten konnten.

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Nicht nur die steigende Besucherzahl ist ein Indikator für das wachsende Interesse am Selbermachen, sondern auch die vermehrte Anzahl der Maker Faires. Während 2015 nur in Berlin und Hannover jeweils eine Maker Faire veranstaltet wurde, hat sich bereits 2016 die Zahl der Veranstaltungen auf 12 vervielfacht. Darunter zählen auch die Mini Maker Faires, wie diejenigen in den Mayersche Filialen und in der Kölner Stadtbibliothek.

„Das Schöne ist, dass die Idee einer Maker Faire in jedem Maßstab, also auch al 1-Tages-Event, funktioniert“, so Daniel Rohlfing von Maker Media.

 

Die nächsten Termine der Mini Maker Faire:

  • Am 15. Oktober (10 bis 20 Uhr) in der Mayersche in Aachen (Buchkremerstraße 1-7)
  • Am 5. November (10 bis 18 Uhr) in der Stadtbibliothek Köln

Der Eintritt ist kostenlos.

 

Mehr zur Maker Faire Berlin finden Sie hier.

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