Seitdem Smartwatches verkauft werden, hat sich der Begriff Wearables etabliert. Dieser Begriff meint damit vor allem Armbänder, die den Puls messen oder die Schritte zählen und alle Daten dann drahtlos an einen Rechner übertragen. Wear­ables sind jedoch in der Maker-Bewegung schon seit Jahren ein Thema. Hier meint man damit aber eher Wearable Computing, also die Technik, Computer so klein und unauffällig werden zu lassen, dass man sie in Kleidung integrieren kann.

Dieses Maker-Thema klopft mittlerweile auch bei etablierten Hobby-Aktivitäten wie beispielsweise Stricken oder Nähen an. Mit kleinen, stromsparenden LEDs oder Lichterschnüren werden von Makern mittlerweile gern Textilien aufgepimpt, sodass man beim nächtlichen Strandspaziergang oder Disco-Besuch garantiert gesehen wird. Kleine, eingenähte Mikrocontroller können solche Lichter dann im Rhythmus des eigenen Pulses aufleuchten lassen oder sogar mit dem Pulsrhythmus eines anderen Wearables-Trägers synchronisiert werden.

Viele kleine Versender, aber auch stationäre Beleuchtungsgeschäfte haben den Trend erkannt und bieten gerade im LED-Bereich vielfältige Elektronik-Beleuchtungselemente an.

Volker Bombien

veröffentlicht im buchreport.magazin 1/2016