Wenn es ein Gerät gibt, das prototypisch für die Maker-­Bewegung steht, dann ist das der 3D-Drucker. Die Geräte, mit denen dreidimensionale Werkstücke schichtweise aufgebaut werden, sind längst nicht mehr nur in der Industrie und der Forschung im Einsatz, sondern auch zu Hause bei den Amateur-Bastlern. Günstige 3D-Drucker, mit denen etwa Skulpturen, Schmuck, Modellbauzubehör oder Ersatzteile hergestellt werden können, kosten im Bausatz ab 150 Euro, fertige Drucker gibt es ab 400 Euro. Im Weihnachtsgeschäft 2014/15 bot Tchibo einen 3D-Drucker für 499 Euro an – ein Signal, dass die Technologie bald im Mainstream angekommen ist. Während früher vorwiegend ­
mit klassischen Kunststoffen gedruckt wurde, durch die 3D-Gegenstände oft wie bunte Legoklötzchen wirkten, lassen sich inzwischen auch Materialien mit Zusätzen aus Metallpulver, Holzfasern oder Kalksandstein verarbeiten, und auch Objekte mit Nylon- und Gummi-Anteil sind inzwischen möglich (z.B. für die Herstellung von Stempeln, Schuhsohlen oder Handyhüllen).

Das Bild zeigt den Drucker da Vinci Jr. 1.0 von XYZprinting, den Barnes & Noble in den USA für rund 300 Dollar anbietet.